It’s hard to be a hard man like me!
Christi Graf am 7. Juli 2008
- einer Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit anderen Menschen oder mit neuen Lebens-Situationen,
- von Kraft, Beharrlichkeit und Ausdauer, Konzentration,
- eines realistischen Selbst- und Weltbilds,
- von Toleranz und Rücksichtnahme,
- von sozialen Kompetenzen,
- von Mut und Zuversicht,
- von Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Anstrengungsbereitschaft,
- Frustrationstoleranz und Umgang mit Niederlagen,
sind die Folgen eines verwöhnenden Erziehungsstils - einer (im Gegensatz zur materiellen) eher unsichtbaren psychischen Verwöhnung.
Verwöhnte Kinder kommen letztlich zu kurz: Ihnen fehlen wichtige Kompetenzen für eine befriedigende Lebensbewältigung. Kinder und Jugendliche sollen ernst genommen werden und dies ist bei der Verwöhnung nicht der Fall. Die psychische Verwöhnung schwächt die ganze Persönlichkeit des Kindes oder des Jugendlichen.
Dies schreibt
Prof Dr. Jürg Frick
Pädagogische Hochschule Zürich
in “Die Droge Verwöhnung – Beispiele, Folgen, Alternativen” ![]()
Ein reisserischer Titel zwar, ein ausgezeichnetes Buch für Eltern und Lehrer. Mit vielen “Denkanstössen statt Schuldzuweisungen”.
Die Fähigkeit Grenzen zu setzen ist ein wichtiges Merkmal der erzieherischen Kompetenz. Dies fördert die Übernahme von sozialen Normen und die Entwicklung eines angemessenen Sozialverhaltens.
Manchmal ist es nicht einfach, als Pädagoge Grenzen zu setzen, “hart” zu sein. Im Interesse der Entwicklung des Jugendlichen jedoch notwendig.
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